Berufliche Vorförderung                                               

Um einen reibungslosen Einstieg in die Ausbildung zu gewährleisten, können Strafgefangene 3 Monate vor Lehrgangsbeginn in die Berufsförderungsstätte verlegt werden, um an einer beruflichen Vorförderung teilzunehmen. Förderschwerpunkte sind die Fächer Mathematik und Deutsch. Der Unterricht wird mit hohem Praxisbezug im Hinblick auf das spätere Berufsfeld durchgeführt. Im Fach Deutsch wird besonderer Wert auf das Verstehen von schriftlichen Arbeitsanweisungen, auf das Anfertigen von Sachberichten sowie auf die Dokumentation von Arbeitsschritten gelegt.

Begleitförderung

Treten im Verlauf der Bildungsmaßnahme Lernschwierigkeiten auf, so erhält der Gefangene die Möglichkeit, in seiner Freizeit unter pädagogischer Anleitung seine individuellen Leistungen zu verbessern. Dieses Angebot soll helfen, einer Überforderung während der Umschulungsmaßnahme und einem damit häufig einhergehenden Motivationsverlust entgegen zu wirken.

Lernförderung

Zu Beginn der Ausbildung unterstützt der pädagogische Dienst die Umschüler durch eine Lernförderung. Hier werden den Teilnehmern anhand ausbildungsrelevanter Themen Lernmethoden und Lerntechniken vermittelt. Der Umgang mit Texten, das eigenständige Formulieren, die Beschaffung von Informationen sowie die Nutzung von Fachbüchern und Nachschlagewerken aber auch eine zielführende Kommunikation können in diesem Rahmen geübt werden. Dabei wird zugleich der Lernprozess intensiviert und das gemeinsame Lernen in der Gruppe gestärkt.